Von Leipzig nach Gera – Wie das?

Das Lied „Nimm mich mit“ von Daniel Kallauch beschreibt meinen Lebenswunsch sehr treffend. Da heißt es „Nimm mich mit, egal wohin du gehst.“ Schon vor nun fast sechs Jahren legte ich meine berufliche Situation in Gottes Hand und seitdem durfte ich erleben, dass Gott mich an den Platz stellt, an dem er mich haben will, an dem er am Werk ist. Für mich und meine Famile heißt es dann ihm zu folgen, mal fällt das leichter, mal schwerer, aber immer das Beste. Und deshalb gehen wir von Leipzig nach Gera.

Aber der Reihe nach:

Mein Name ist Annett Lüdecke, aufgewachsen bin ich in einem christlichen Elternhaus in einem kleinen Dorf im Erzgebirge. Zum Studium bin ich nach Leipzig umgezogen. Nun bin ich 33 Jahre alt, seit 15 Jahren verheiratet und  habe zwei Kinder im Alter von 8 und 11 Jahren.

Nach meinem Lehramtsstudium habe ich mich in der Hofgemeinde in Leipzig engagiert, wo ich in der Kinder- und Jugendarbeit tätig war, verschiedene Projekte konzipiert und organisiert habe und bei der Gemeindentwicklung mitwirken durfte. Anschließend erhielt ich die Chance die regionale Gesamtleitung und Koordination der PROCHRIST LIVE-Zentralveranstaltung im März 2018 in Leipzig zu übernehmen. In der anschließenden Auszeit wollte ich Gott reden lassen, was sein nächster Platz für mich ist. So entstand der Gedanke einen Masterstudiengang an der CVJM Hochschule in Kassel als Fernstudium zu beginnen, der genau meine Leidenschaft aufgreift und diese weiter fördert und mich qualifiziert. Dabei geht es im Wesentlichen um die Initiierung und Durchführung von Veränderungsprozessen in der Verbindung von Sozialer Arbeit und Theologie. Der Wunsch nach einer dazu passenden Anstellung erfüllt sich perfekt mit der angebotenen Stelle beim CVJM Gera.  Gott führte diesen Weg sehr deutlich.

Deswegen freue ich mich darauf, nach einem hoffentlich geglückten Umzug im Sommer, im September im CVJM anzufangen, euch kennenzulernen und mit euch gemeinsam zu erleben, wie Gott in Gera am Werk ist.

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Ohne Moos nix los, ohne Knete k’ene Fete …

Was für jeden zu Hause gilt, trifft natürlich auch auf uns im CVJM zu. Wir sind sehr dankbar für die Zuwendung der Stadt Gera bzw. des Landes Thüringen, ohne die wir in der Vergangenheit und Zukunft keinen Hauptamtlichen hätten haben können. Aber selbst die in 2018 gestiegene Förderung reicht bei weitem nicht aus, um alle Kosten zu decken. So hat z. B. der Gewinn des Erdgeschosses auch höhere Betriebs- und Nebenkosten zur Folge, u.a. weil wir einen Mieter weniger für die Verteilung der Grundkosten haben. Auch haben wir im letzten Jahr ein Darlehen aufnehmen müssen, um mit der Sanierung und Verschönerung der Außenfassade beginnen zu können – in den nächsten vier Jahren zahlen wir hierfür monatlich 334 Euro zurück. Gleichzeitig sinken die Einnahmen beim Flohmarkt. Für die Familienarbeit selbst (Café sowie Still- und Krabbelgruppe), die mit neuen Hauptamtlichen wiederbelebt werden soll, sind im Moment keine Fördermittel in Sicht. 

Darum: Ohne Moos nix los … zumindest weniger und das nicht lange.
 
Daher möchte ich als Kassenwart des CVJM Gera an dieser Stelle um finanzielle Unterstützung bitten.

Natürlich sind wir begeistert von langfristigen, regelmäßigen Spenden; dennoch sind auch einmalige und kleine Beträge immer wieder willkommen. Ich möchte Sie/Dich bitten, die unten aufgeführten Möglichkeiten im Herzen zu bewegen und uns vielleicht auf die eine oder andere Art Geld zukommen zu lassen.

Warum? Weil Sie/Du unsere Arbeit wichtig finden; weil Du dankbar bist für eigenen Erlebnisse im CVJM; weil Ihre Kinder bei uns einen Platz haben oder hatten, wo sie sich wohlfühlen.

Wie?

  • direkt spenden: monatlich oder alle 2, 3, 4 … Monate; als Dauerauftrag oder Lastschrift; einmalig oder regelmäßig
  • wenn sich das Online-Shopping nicht vermeiden lässt, einkaufen über:
    - smile.amazon.de (anmelden oder einloggen; CVJM Gera e.V. auswählen; einkaufen)
    - www.gooding.de/cvjm-gera-e-v-32274 (hier sind zahlreiche Shops enthalten (z.B. die Deutsche Bahn, Otto.de und Ikea), da ist sicher für jeden was dabei)  
  • für unsere Sache werben, z.B. beim Arbeitgeber, Geschäftspartnern, Freunden und Familie. So haben wir zum Beispiel im April dankenswerterweise 250 Euro von TANN Capital für die laufende Arbeit erhalten.
  • Wenn man keine anderen Wünsche hat, könnte man sich z.B. zum Geburtstag statt Blumen und Geschenken Spenden für den CVJM Gera wünschen
  • etwas selbst gekochtes, gebackenes oder gebasteltes z.B. beim Flohmarkt zu unseren Gunsten verkaufen (lassen)

Bei Fragen, Kommentaren oder Spendenzusagen freue ich mit über Ihre/Deine Mail an mich (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Julia Schmidt

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Ich bin nicht weg - nur nicht mehr da

 

Im April vor sieben Jahren zog ich damals mit meiner vierköpfigen Familie nach Gera. Voller Vorfreude und Motivation startet ich voller Tatendrang und mit Ideen, Visionen und Eifer, am 1. Mai meinen Dienst im CVJM Gera und wurde hier herzlich aufgenommen. Ich kann mich zum Beispiel recht lebhaft an die erste Jungscharstunde erinnern. Das war ein ziemliches Tohuwabohu.

Heute, nach sieben Jahren Dienst im CVJM, unzähligen Vorstandssitzungen, Beratungen, TEN SING Abenden und Wochenenden, nach Kinder- und Familienfreizeiten und -tagen, nach einem berufsbegleitenden Studium, zwei Jubiläen, tausenden von Flohmarktkisten und vielem mehr sind wir als Familie nicht mehr zu viert.

Zu Sarah und Samuel sind Raphael und Mathea in den letzten Jahren dazugekommen. Dies bedeutete für mich, dass ich diesen biblischen Zeitrahmen „sieben Jahre“ einmal nutzen wollte um zu prüfen, ob alles noch so läuft wie es gut ist.

Dabei musste ich feststellen, dass ich die Dienstzeiten in der Kinder- und Jugendarbeit (hauptsächlich nachmittags und abends und am Wochenende) nicht problemlos mit meinem Familienleben mit Ehefrau und vier Kindern in Einklang bringen kann. Daher reifte Anfang des Jahres die Entscheidung mich nach einem anderen Aufgabenfeld umzusehen.

Da dies leider im CVJM nicht ohne weiteres möglich war, entschieden wir als Ehepaar mit einiger Wehmut, dass ich meine Stelle im Verein aufgeben werde und mich neu orientiere. Die sechs Monate zwischen der Entscheidung  und dem jetzigen Ausscheiden aus dem Dienst sind am Ende doch schneller vergangen, als ich erwartet habe. Es gibt noch so viel zu tun… Doch ich werde gehen – nicht weg aus Gera, nicht weg aus dem CVJM, jedoch weg aus dem hauptamtlichen Dienst im CVJM.

Ich möchte an dieser Stelle danke sagen.

Danke, dass ich hier im Verein nicht nur als „Angestellter“ sondern als Mensch gesehen wurde.

Danke, dass ihr mich mit all meinen Fehlern und Menschlichkeiten ge- und ertragen habt.

Danke, dass ich mich an verschiedenen Stellen ausprobieren durfte.

Danke, für die Gespräche, das gemeinsame Lachen und Weinen, das miteinander Ringen und füreinander Kämpfen.

Der CVJM Gera e.V. hat ein riesiges Potential. In den vergangenen 25 Jahren prägte dieser die Stadt Gera entscheidend mit – und ich durfte die letzten sieben Jahre ein Teil davon sein. Das macht mich glücklich.

Nun ist es an der Zeit den Schreibtisch (aufzu-)räumen und das Büro für die Nachfolger frei zu machen.

Jetzt freue ich mich auf die Zukunft. Die Zukunft des Vereins, meine eigene berufliche und private Zukunft und unsere gemeinsame Zukunft, denn ich bin ja nicht weg. Als Familie werden wir in Gera bleiben, als Familie werden wir auch im CVJM (aktiv) sein – zumindest nach einer kurzen Pause und wenn Bedarf besteht.

In diesem Sinne – bleibt behütet

Euer Oli

 

Fassadenerneuerung am CVJM-Haus

Nachdem im Laufe der Jahre einige Fassadenteile sich soweit gelöst hatten, dass eine latente Gefahr für die Fußgänger bestand, haben wir im November 2016 eine Sofortsicherung vornehmen müssen. Dies erfolgte mit Hilfe einer Hebebühne (siehe Foto). Mit der Hebebühne wurde die gesamte Fassade abgefahren und die Festigkeit des Putzes mittels Hammerprobe getestet und die gefährdeten Stellen sofort gesichert. Alle reparaturbedürftigen Stellen wurden kartographiert und der Reparaturumfang für die Einholung eines Kostenvoranschlages erfasst. Bei diesen Arbeiten war uns Jörg Straßburger aus Kraftsdorf behilflich. Wir bedanken uns bei ihm ganz herzlich für die fachliche Unterstützung. Mit der unteren Denkmalschutzbehörde war die Abstimmung des Farbkonzeptes für den Neuanstrich erforderlich.

Nun war die Finanzierung zu klären. Die günstigste Finanzierungsmöglichkeit war ein Kredit aus dem Aufbaufonds der AG der CVJM Deutschlands. Die TannCAPITAL AG aus Gera hat das Material für die Putzsanierung gesponsert. An dieser Stelle möchten wir uns nochmal ausdrücklich für diese Spende bedanken.

Im August 2017 haben die Fassadenarbeiten begonnen und gingen über den Flohmarkt hinweg (siehe Foto) bis Oktober 2017. Das Gerüst ist seit dem wieder verschwunden und die Gebäudefront erstrahlt in einem neuen Glanz.

Einige Arbeiten, wie das Nachfugen des Bruchsteinsockels und das Streichen der Fenster, stehen noch aus und werden im Laufe dieses Jahres abgearbeitet.

Hebebühne    Flohmarkt fassade

Kontaktmöglichkeiten

Da unser Büro im CVJM-Haus in den nächsten Wochen nur unregelmäßig besetzt sein wird, haben Sie/habt ihr die Möglichkeit den Kontakt per Mail, Fax oder Telefon (Anrufbeantworter) herzustellen.

Diese Kommunikationsmöglichkeiten werden regelmäßig von uns gesichtet und es erfolgt eine Beantwortung der Fragen oder ein entsprechender Rückruf.

Wir bitten darum diese Möglichkeiten rege zu nutzen.

Ihr/euer

Vorstand des CVJM Gera e.V.

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CVJM Gera e.V.
Nicolaiberg 5
07545 Gera

Tel: 0365.8310006  

Fax: 0365.8326740

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